Das Gefühl von Stolz befindet sich gerade an der Grenze. Das ist die erste Ebene, auf der man anfängt sich gut zu fühlen. Jedoch ist man sehr abhängig von äußeren Umständen. Man muss sich beweisen und macht andere manchmal sogar runter, um sich besser darzustellen.
Die Ebene darunter ist Wut. Das ist die Ebene der Frustration. Oft dadurch ausgelöst, dass die eigenen Wünsche oder das eigene Verlangen nicht erfüllt werden.
Verlangen: Das ist die Ebene der Abhängigkeit. Konsumdenken, Verlangen nach Geld, Macht, körperlichen Bedürfnissen… Das Problem dabei ist, dass das Verlangen unstillbar ist. Je stärker das Verlangen, desto weiter rückt die Erfüllung des Verlangens in die Ferne.
Angst: Auf dieser Stufe sieht man die Welt als unsicher und gefährlich. Man zieht sich zurück, bleibt in der Komfortzone und das bremst das Wachstum. Man verpasst Chancen und Möglichkeiten, weil man Angst davor hat, was schiefgehen könnte. Man fragt sich oft, was andere über einen denken und passt sich der Umwelt und den Ideen anderer an.
Trauer: Menschen fallen oft auf diese Ebene, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren oder sich getrennt haben. Diese Ebene ist geprägt von einem Gefühl ständiger Trauer.
Apathie: Apathie ist der Zustand erlernter Hilflosigkeit. Man steckt in einer Opferhaltung fest und fühlt sich hilflos. Schwere und bedrückende Gefühle prägen Menschen auf dieser Bewusstseinsebene.
Schuld: Auf dieser Eben stellt man seine Daseinsberechtigung infrage. Man fühlt sich vom Leben getrennt und leidet unter Selbstvorwürfen.
Die unterste Ebene ist die Ebene der Scham. Auf dieser Eben fühlt man sich wertlos. Man wird von Selbsthass & Selbstablehnung begleitet.
Auf welcher Ebene denkst du, befindest du dich?
Wir gehen dieses Modell oft mit unseren Coaching-Klienten durch. Nicht weil wir ein spirituelles Coaching geben, im Gegenteil. Bei uns dreht sich seit über 6 Jahren alles darum, Menschen in die Umsetzung zu bringen. Diese Skala hilft jedoch sich einzuordnen. Man versteht besser warum man so denkt und handelt, wie man es tut.
Doch wie kommt man von diesen negativen Bewusstseinsebenen runter? Die Antwort ist nicht so offensichtlich, wie man denkt.